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Flugbegleitergewerkschaft verteidigt Streik bei Germanwings

Zum Auftakt ihres dreitägigen Streiks bei der Lufthansa-Tochter Germanwings hat die Flugbegleitergewerkschaft UFO den Ausstand verteidigt.

Germanwings-Flugzeug

Germanwings-Flugzeug

Zum Auftakt ihres dreitägigen Streiks bei der Lufthansa-Tochter Germanwings hat die Flugbegleitergewerkschaft UFO den Ausstand verteidigt. Die Stimmung unter den Kollegen sei "im Keller", sagte der Vize-Vorsitzende Daniel Flohr am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". Die Gewerkschaft kämpfe seit drei Jahren um einen Teilzeit-Tarifvertrag für die Beschäftigten der Lufthansa-Tochter. Seitdem seien die Gespräche mit dem Mutterkonzern aber "keinen Schritt" vorangekommen.

Flohr betonte, dass eine Verlängerung des Streiks oder neue Arbeitsniederlegungen möglich seien. Erst einmal sei der Ausstand nur drei Tage bis einschließlich Neujahr geplant. Es sei aber möglich, ihn "kurzfristig" zu verlängern, sagte der Vize-Gewerkschaftschef. "Wir wollen das nicht", ergänzte er.

Der Streik der Flugbegleitergewerkschaft hatte in der Nacht zum Montag begonnen. Die Lufthansa-Tochter Eurowings strich wegen des Ausstands mehr als 170 Flüge, vorwiegend im Inland. Eurowings bezeichnete den Streik als "unbegründet" und "nicht nachvollziehbar".

AFP
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