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Gewalt und Chaos beeinträchtigen Parlamentswahl in Afghanistan

Gewalt und Chaos haben die Parlamentswahl in Afghanistan überschattet.

Wählerin in einem Wahllokal in Herat

Wählerin in einem Wahllokal in Herat

Gewalt und Chaos haben die Parlamentswahl in Afghanistan überschattet. Bei Anschlägen wurden am Samstag mindestens drei Menschen getötet und mehr als 30 weitere verletzt, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. In der Hauptstadt Kabul wurden mehrere Wahllokale von Explosionen erschüttert, auch aus anderen Teilen Afghanistans wurden Angriffe gemeldet. Viele Wahllokale blieben wegen fehlender Wahlhelfer und technischer Probleme zunächst geschlossen.

Die italienische Hilfsorganisation Emergency teilte mit, in ihr Krankenhaus in Kabul seien 37 Menschen eingeliefert worden, darunter auch ein totes Kind. Wähler flohen nach einer Explosion aus einer Schule im Norden der afghanischen Hauptstadt, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Augenzeugen berichteten zudem von weiteren Explosionen bei mehreren anderen Abstimmungszentren in Kabul.

Die radikalislamischen Taliban hatten zuvor alle Bürger zum Boykott der Abstimmung aufgefordert und mit Angriffen gedroht. Auch in mehreren Provinzen explodierten dann am Samstag Bomben in der Nähe von Wahllokalen. Auf die nördliche Stadt Kundus wurden nach Polizeiangaben drei Raketen abgefeuert. Auch aus der westlichen Provinz Herat wurde ein Raketenangriff bei einem Wahllokal gemeldet. Nach Polizeiangaben wurde dabei ein Kind verletzt.

Auch organisatorische Mängel beeinträchtigten die Abstimmung, vielerorts verzögerte sie sich. Viele Wahllokale öffneten verspätet oder gar nicht. Die Unabhängige Wahlkommission begründete dies damit, dass die als Wahlhelfer angestellten Lehrer nicht rechtzeitig erschienen seien.

Wegen der Verzögerungen sollten die betroffenen Wahllokale vier Stunden länger geöffnet bleiben als geplant. Wahllokale, die bis mittags noch geschlossen waren, sollten zudem am Sonntag noch einmal öffnen, wie die Wahlkommission ankündigte.

"Ich bin früh gekommen, um schnell fertig zu sein und wieder nach Hause zu gehen", sagte der 42-jährige Mustafa, der eine Stunde lang vor einem Wahllokal in einer Moschee in Kabul wartete. Die Abstimmung habe aber noch gar nicht begonnen, und die Schlange werde immer länger. "Wir haben Angst, von einem Attentäter oder einer Explosion getroffen zu werden", sagte der Mann.

Der Wähler Tabisch Forugh musste sogar vier Stunden anstehen. Noch nie habe er bei einer Wahl in Afghanistan so ein Chaos erlebt, schrieb er im Onlinedienst Twitter. Der Student Mohammed Alem aus Masar-i-Scharif berichtete, er habe drei Stunden vergeblich gewartet, weil sein Name nicht auf der Wählerliste gestanden habe. Er habe zudem Probleme mit den Geräten zur biometrischen Wählererfassung gegeben: Die Batterien seien schnell leer.

In Afghanistan waren am Samstag rund 8,9 Millionen registrierte Wähler dazu aufgerufen, über ein neues Parlament abzustimmen. Die radikalislamischen Taliban hatten mit Anschlägen während der Abstimmung gedroht.

Bereits im Wahlkampf war es zu mehreren tödlichen Angriffen gekommen, mindestens zehn Kandidaten wurden dabei getötet. Am Donnerstag war Kandahars Polizeichef Abdul Rasik bei einem Taliban-Anschlag getötet worden. Die Abstimmung in der südlichen Provinz wurde daher um eine Woche nach hinten verschoben.

Wegen der angespannten Sicherheitslage waren bereits im Vorfeld mehr als 2000 Wahllokale geschlossen worden. Rund 70.000 Sicherheitskräfte waren am Wahltag im Einsatz. Präsident Aschraf Ghani forderte die Bürger dennoch dazu auf, zur Wahl zu gehen. "Alle Afghanen, Junge und Alte, Frauen und Männer" sollten ihr Wahlrecht ausüben, sagte er bei der Stimmabgabe in Kabul.

Es ist erst die dritte Parlamentswahl in Afghanistan seit dem Sturz der radikalislamischen Taliban Ende 2001. Mehr als 2500 Kandidaten bewerben sich um die 249 Sitze im Unterhaus, unter ihnen Ärzte, Mullahs und Journalisten. Die Ergebnisse der Wahl, die als Test für die im April geplante Präsidentschaftswahl gilt, sollen am 10. November verkündet werden.

AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(