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Göring-Eckardt fordert mehr Anstrengungen zur Anwerbung ausländischer Fachkräfte

Grünen-Fraktionschefin Göring-Eckardt
Grünen-Fraktionschefin Göring-Eckardt
© © 2019 AFP
Vor einem Gipfel im Bundeskanzleramt zur Einwanderung von ausländischen Fachkräften hat die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt die bisherigen Anstrengungen der Bundesregierung als

Vor einem Gipfel im Bundeskanzleramt zur Einwanderung von ausländischen Fachkräften hat die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt die bisherigen Anstrengungen der Bundesregierung als unzureichend kritisiert. Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz sei "ein kompliziertes Regelungslabyrinth mit hohen Anforderungen und vielen bürokratischen Hürden", sagte Göring-Eckardt der Nachrichtenagentur AFP. Ein "herzliches Willkommen" sehe anders aus.

Die Grünen-Politikerin dämpfte die Erwartungen an das Spitzentreffen am Montag: Was die Regierung mit dem Gesetz nicht geschafft habe, könne ein Gipfel im Kanzleramt nicht richten. Göring-Eckardt forderte stattdessen "ein echtes, modernes Einwanderungsgesetz, das kleinen und mittleren Unternehmen wirklich hilft".

"Dazu braucht es klare, verständliche Einwanderungsregeln, mit Talentkarte und einem unkomplizierten Punktesystem, damit zu uns kommende Fachkräfte verlässlich ihre Zukunft planen können", zeigte sich die Grünen-Fraktionschefin überzeugt.

Spitzenvertreter aus Wirtschaft und Regierung kommen am späten Montagnachmittag zu einem Fachkräfteeinwanderungsgipfel im Bundeskanzleramt zusammen. Sie wollen diskutieren, wie das am 1. März in Kraft tretende Gesetz am besten in die Praxis umgesetzt werden kann. Dabei geht es etwa darum, welche Fachkräfte konkret in Deutschland benötigt werden, aus welchen Ländern außerhalb der EU sie kommen und wie sie hierzulande integriert werden sollen.

AFP

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