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Greta Thunberg besucht Hambacher Forst

Die schwedische Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg hat am Samstag überraschend den Hambacher Forst im rheinischen Braunkohlerevier besucht und im Kampf gegen die Erderwärmung einen sofortigen

Klimaschutzaktivistin Thunberg am Braunkohletagebau Hambach

Klimaschutzaktivistin Thunberg am Braunkohletagebau Hambach

Die schwedische Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg hat am Samstag überraschend den Hambacher Forst im rheinischen Braunkohlerevier besucht und im Kampf gegen die Erderwärmung einen sofortigen Kohleausstieg angemahnt. Wie die Organisation Ende Gelände mitteilte, traf Thunberg am Samstag auf ihrem Weg zum Klimagipfel in New York unter anderem mit Aktivisten zusammen, die das Waldgebiet aus Protest besetzen, sowie mit Menschen, die von Umsiedlungen wegen des Kohleabbaus betroffen sind.

Orte wie den Tagebau Hambach zu sehen, bestürze sie "zutiefst", erklärte Thunberg demnach. "Wir zerstören unsere Natur", kritisierte die 16-Jährige. Auch nach Monaten des Protests habe sich fast nichts verändert.

Deutschland müsse - genauso wie der Rest der Welt - "sofort und schnell aus der Kohle aussteigen und RWE muss die Zerstörung des Hambacher Waldes stoppen", forderte Thunberg nach Angaben von Ende Gelände weiter. "Unser Krieg gegen die Natur muss heute enden."

Thunberg rief zur Teilnahme an den weltweiten Klimademonstrationen am 20. und 27. September auf. Auf die Schwedin, die mit einem Segelschiff zum UN-Klimagipfel im September nach New York reisen will, geht die Bewegung Fridays for Future zurück. Jeden Freitag demonstrieren unter diesem Motto junge Menschen in vielen Ländern gegen ausbleibende Klimaschutzmaßnahmen.

Der Hambacher Wald war durch Proteste von Umweltschützern zum Symbol für den Kampf gegen die Kohleverstromung geworden. Derzeit gibt es einen Rodungsstopp.

AFP
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