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Großeinsatz gegen Cybercrime: Sprengstoff-Plattform «xplosives.net» stillgelegt

Es geht um Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und das Sprengstoffgesetz: Rund 1000 Polizisten sind in Deutschland, Litauen und Kroatien an einem Großeinsatz gegen Cyber-Kriminalität beteiligt.

Die Polizei hat in einem internationalen Großeinsatz die frei im Internet zugängliche Sprengstoff-Plattform «xplosives.net» stillgelegt. Der Server und zahlreiche Datenträger seien beschlagnahmt worden, sagte der Präsident der Polizeidirektion Göttingen, Uwe Lührig.

Auf der Plattform seien Anleitungen zum Bau von Kriegswaffen und Bomben sowie zur Herstellung von Sprengstoff zu finden gewesen. Der Einsatz habe am Dienstagmorgen um 4.30 Uhr in neun Bundesländern sowie in Litauen und Kroatien begonnen. Dabei seien Sprengstoff und Rauschgift sichergestellt worden.

Die Durchsuchungen richteten sich gegen 21 deutsche Verdächtige im Alter von 17 bis 55 Jahren. Rund 1000 Einsatzkräfte waren nach Angaben der Polizei Göttingen beteiligt.

dpa