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Guterres fordert entschlossenes Handeln gegen den Klimawandel bis 2020

UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat mit einem eindringlichen Appell ein entschlosseneres Handeln im Kampf gegen den Klimawandel gefordert.

Überschwemmte Straßen in Manila

Überschwemmte Straßen in Manila

UN-Generalsekretär hat mit einem eindringlichen Appell ein entschlosseneres Handeln im Kampf gegen den Klimawandel gefordert. "Wenn wir das Ruder bis 2020 nicht herumreißen, riskieren wir es, den Zeitpunkt zu verpassen, zu dem wir einen außer Kontrolle geratenen Klimawandel verhindern können", sagte Guterres am Montag in einer Rede im UN-Hauptquartier in New York. Er warnte vor "desatrösen Konsequenzen für die Menschen und alle natürlichen Systeme, die uns tragen".

"Der ist schneller als wir", sagte Guterres. Um die "Lähmung zu durchbrechen" sei eine stärkere Führung von Politikern, Unternehmen, Wissenschaftlern und der Öffentlichkeit notwendig. "Viel zu viele Führer haben sich geweigert zuzuhören, viel zu wenige haben mit der Vision gehandelt, welche die Wissenschaft erfordert", beklagte der UN-Generalsekretär.

Das Pariser Klimaabkommen sieht eine Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter vor. Jüngste Studien zeigen aber, dass dieses Ziel verfehlt werden dürfte.

Die USA sind nach China das Land mit den höchsten klimaschädlichen Ausstößen. Statt etwas dagegen zu unternehmen, kündigten die USA unter Präsident Donald Trump im vergangenen Jahr an, sich aus dem Pariser Klimaabkommen zurückzuziehen. Australien, einer der schlimmsten Pro-Kopf-Emittenten von Treibhausgasen weltweit, verwarf zuletzt unter dem neuen Regierungschef Scott Morrison die von dessen Vorgänger angestrebte gesetzliche Einführung von Emissionszielen.

AFP
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