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Guterres fordert unabhängige Untersuchung des Angriffs auf Bus im Jemen

Nach dem tödlichen Angriff auf einen Bus mit Kindern im Jemen hat UN-Generalsekretär Antonio Guterres eine unabhängige und schnelle Untersuchung angemahnt.

Ein verletztes Kind wartet in Saada auf seine Behandlung

Ein verletztes Kind wartet in Saada auf seine Behandlung

Nach dem tödlichen Angriff auf einen Bus mit Kindern im Jemen hat UN-Generalsekretär Antonio Guterres eine unabhängige und schnelle Untersuchung angemahnt. Er forderte zugleich "alle Seiten auf, ihre Verpflichtungen nach internationalem humanitärem Recht einzuhalten", wie ein Sprecher Guterres' am Donnerstag erklärte. Alle Seiten müssten "darauf achten, Zivilisten und zivile Ziele bei militärischen Einsätzen zu verschonen". Er bekräftigte zugleich seine Forderung nach einer politischen Verhandlungslösung im Jemen-Konflikt.

Die USA zeigten sich "sehr besorgt über die Informationen" über den Angriff, wie eine Sprecherin des Außenministeriums in Washington erklärte. Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition müsse eine "gründliche und transparente Untersuchung" des Angriffs vornehmen.

Bei dem Angriff der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition auf den Bus waren am Donnerstag im Norden des Jemen nach Angaben des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) mindestens 29 Kinder getötet und 30 weitere verletzt worden. Die Zahl der Verletzten insgesamt lag laut IKRK bei mindestens 48.

Im Jemen kämpfen die vom Iran unterstützten schiitischen Huthi-Rebellen seit 2014 gegen die Truppen von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi. Die vom sunnitischen Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition unterstützt seit März 2015 Hadis Truppen.

AFP

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