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Hamburgs Bürgermeister Tschentscher gegen Debatte über Ende von Corona-Maßnahmen

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat vor einer zu frühen Debatte über eine Exitstrategie in der Corona-Krise gewarnt.

Peter Tschentscher

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Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat vor einer zu frühen Debatte über eine Exitstrategie in der Corona-Krise gewarnt. "Derzeit ist die Dynamik des Infektionsgeschehens insgesamt noch zu hoch - wir müssen erst einmal in eine Lage kommen, in der wir sicher sind, unser Gesundheitssystem nicht mehr zu überlasten", sagte der Regierungschef der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom Montag.

Bis dahin dürfe Deutschland "keine Maßnahmen lockern und auch nicht die Disziplin verlieren". Erneut bekräftigte Tschentscher die Notwendigkeit eines einheitlichen bundesweiten Vorgehens. Die Bundesländer und die Bundesregierung seien sich einig, dass die Kontaktbeschränkungen beibehalten werden müssten und daher "keine falschen Signale" gesendet werden dürften, sagte der Bürgermeister.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder hatten in der vergangenen Woche vereinbart, erst nach Ostern gemeinsam zu entscheiden, wie es mit den Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie weitergehen soll. Die derzeitigen Maßnahmen sollen bundesweit zunächst bis zum 19. April gelten.

AFP
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