70 Prozent oder 282,6 Milliarden Euro der geflossenen Leistungen zählten zu den steuerpflichtigen Einkünften. Seit dem Jahr 2015 sei der durchschnittliche Besteuerungsanteil um 15 Prozentpunkte gestiegen. Die Ursache dafür ist die 2005 erfolgte Neuregelung der Besteuerung von Alterseinkünften, die abhängig vom Jahr des Renteneintritts zu einem höher besteuerten Anteil der Renteneinkünfte führt. Je später der Rentenbeginn ist, desto höher ist der Steueranteil.
Wie viele Rentnerinnen und Rentner für das Jahr 2024 Einkommensteuer zahlten, ist aufgrund der langen Fristen zur Steuerveranlagung den Statistikern zufolge noch nicht bekannt. Die jüngsten vorliegenden Zahlen gibt es für das Jahr 2021 - da mussten rund 41 Prozent der damals 21,9 Millionen Rentenempfänger Einkommenssteuer zahlen. Dies waren 0,74 Prozentpunkte mehr als 2020.