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Hongkongs Polizei setzt Wasserwerfer gegen Demonstranten und Journalisten ein

Von Tränengas getroffene Demonstrantin in Hongkong
Von Tränengas getroffene Demonstrantin in Hongkong
© © 2020 AFP
Einen Tag nach dem Inkrafttreten des umstrittenen Sicherheitsgesetzes in Hongkong ist die Polizei in der chinesischen Sonderverwaltungszone mit Wasserwerfern gegen Demonstranten vorgegangen.

Einen Tag nach dem Inkrafttreten des umstrittenen Sicherheitsgesetzes in Hongkong ist die Polizei in der chinesischen Sonderverwaltungszone mit Wasserwerfern gegen Demonstranten vorgegangen. Um die Proteste aufzulösen, feuerte die Polizei mehrfach auch mit Tränengas aus den Wasserwerfern auf die Demonstranten, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch berichteten. Dabei wurden Demonstranten sowie Journalisten getroffen, darunter auch AFP-Reporter.

Die Menschen hatten sich in kleinen Gruppen im beliebten Einkaufsviertel Causeway Bay versammelt, um gegen das von Peking erlassene Gesetz zu demonstrieren.

Am Dienstag hatte Peking sein umstrittenes Sicherheitsgesetz für die Sonderverwaltungszone verabschiedet. Hongkongs Regierung setzte es noch am selben Tag in Kraft. Es erlaubt den chinesischen Behörden ein hartes Vorgehen gegen alle Aktivitäten, die nach ihrer Auffassung die nationale Sicherheit bedrohen.

Kritiker werfen der chinesischen Führung vor, mit dem Gesetz den Grundsatz "Ein Land, zwei Systeme" aufheben und demokratische Bürgerrechte in Hongkong unterdrücken zu wollen.

AFP

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