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Hurrikan "Dorian" auf Wirbelsturm der Kategorie 1 herabgestuft

Hurrikan "Dorian" hat sich auf seinem Weg zur US-Küste weiter abgeschwächt und ist zu einem Wirbelsturm der niedrigsten Kategorie 1 herabgestuft worden.

Überschwemmte Straße in Charleston

Überschwemmte Straße in Charleston

Hurrikan "Dorian" hat sich auf seinem Weg zur US-Küste weiter abgeschwächt und ist zu einem Wirbelsturm der niedrigsten Kategorie 1 herabgestuft worden. Wie das US-Hurrikanzentrum NHC mitteilte, brachte der Hurrikan am Freitagmorgen vor der Küste von North Carolina noch Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Stundenkilometern mit sich. Die Meteorologen rechnen demnach mit einer weiteren "langsamen Abschwächung" in den kommenden Tagen. "Dorian" werde aber ein starker Wirbelsturm bleiben.

Zuvor hatten erste wuchtige Ausläufer von "Dorian" die Südostküste der USA erreicht. Starker Regen und heftige Winde trafen die Küstengebiete der Bundesstaaten North und South Carolina. Die Behörden warnten vor lebensgefährlichen Überschwemmungen und Sturzfluten. In der bei Touristen beliebten Küstenstadt Charleston in South Carolina waren am Donnerstag bereits einige Gegenden überschwemmt.

"Eine langsame Abschwächung in den kommenden Tagen ist zu erwarten", teilte das NHC mit. "Dennoch bleibt 'Dorian' ein starker Wirbelsturm", warnte die Behörde.

Nach Angaben der Behörden in North Carolina waren mehr als 200.000 Haushalte ohne Strom. In dem Bundesstaat wurden 33 Notunterkünfte eingerichtet.

Zuvor hatte der Hurrikan auf den Bahamas gewütet. Die Zahl der Toten stieg mittlerweile auf 30, wie Regierungschef Hubert Minnis dem Sender CNN sagte. Die Behörden der Inselgruppe befürchten, dass die Zahl noch weiter steigt.

"Dorian" - einer der stärksten jemals registrierten Tropenstürme im Atlantik - hatte mit Windgeschwindigkeiten von fast 300 Stundenkilometern auf den Bahamas gewütet und das Urlaubsparadies verwüstet.

Nach Angaben der Vereinten Nationen brauchen mindestens 70.000 Menschen auf der zwischen Kuba und Florida gelegenen Inselgruppe dringend Hilfe. Die Menschen benötigten Lebensmittel, Wasser, Unterkünfte und Medikamente, sagte der UN-Chef für humanitäre Angelegenheiten, Mark Lowcock.

AFP