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Ifo: Industrie reagiert mit verstärkter Lagerhaltung auf Lieferkettenprobleme

Containerverladung in Berlin
Containerverladung in Berlin
© AFP
Die deutsche Industrie reagiert nach Angaben des Ifo-Instituts mit einer verstärkten Lagerhaltung auf die Lieferkettenprobleme der vergangenen beiden Jahre. Seit 2020 vergrößerten laut einer Umfrage 68 Prozent der Firmen ihre Lager, 65 Prozent suchten sich zusätzliche Lieferanten und 54 Prozent überwachen ihre Lieferketten nun besser als zuvor. 13 Prozent der befragten Firmen erhöhen ihrer Fertigung und stellen die Zulieferteile jetzt selbst her.

Wie das Münchner Institut am Mittwoch weiter mitteilte, erhöhen vor allem kleine und mittlere Firmen ihre Lagerhaltung (73 Prozent), große Unternehmen tun das etwas seltener (64 Prozent) und suchen sich stattdessen eher neue Lieferanten. Große Firmen überwachen ihre Lieferketten auch stärker als kleine und schichten zwischen den Lieferanten häufiger um.

Die globalen Lieferketten sind seit geraumer Zeit gestört - vor allem wegen der Corona-Krise. Zusätzlich belasteten Vorfälle wie das feststeckende Containerschiff im Suez-Kanal im vergangenen Jahr die Lage. "Die Lieferketten sind komplexer und somit störanfälliger geworden", erklärte das Ifo. Kleine Brüche könnten häufig einen Produktionsausfall verursachen. 

AFP

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