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Impfstrategie Mecklenburg-Vorpommern: Astrazeneca für alle Altersgruppen

Corona-Impfstoff von Astrazeneca
«Ziel ist es weiter, dass kein Impfstoff liegen bleibt», erklärte Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) zur Entscheidung, Astrazeneca für alle Altersgruppen freizugeben. Foto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa
© dpa-infocom GmbH
Nach Sachsen hebt auch Mecklenburg-Vorpommern die Impf-Priorisierung für den Wirkstoff von Astrazeneca auf. Impfwillige unter 60 müssen sich allerdings vor dem Spritzen beraten lassen.

In Mecklenburg-Vorpommern können sich ab sofort alle Altersgruppen unabhängig von der Priorisierung mit dem Impfstoff von Astrazeneca impfen lassen.

Bei Menschen unter 60 Jahren ist jedoch vor dem Spritzen eine ausführliche Beratung durch den Impfarzt notwendig, wie das Gesundheitsministerium in Schwerin mitteilte.

Dies bedeute, dass sowohl in den Impfzentren, durch mobile Teams oder in den Arztpraxen Astrazeneca unabhängig vom Alter oder der Impfreihenfolge verabreicht werden kann. «Auch Hausärzte haben auf diese Weise die Möglichkeit, den Impfstoff für ein größeres Spektrum an Patienten zur Verfügung zu stellen», sagte Minister Harry Glawe (CDU) laut einer Mitteilung.

«Die Freigabe ist ein Angebot, dass diejenigen, die keine oder wenige Vorbehalte gegen den Impfstoff haben, die Möglichkeit nutzen können, sich gegen das Coronavirus auch impfen zu lassen. Ziel ist es weiter, dass kein Impfstoff liegen bleibt und wir weiter beim Durchimpfen der Bevölkerung vorankommen», betonte Glawe.

In dieser Woche hatte Sachsen die Impfpriorisierung für das Vakzin von Astrazeneca aufgehoben und es auch unter 60-Jährigen zugänglich gemacht.

dpa

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