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Katastrophenfall nach Waldbrand im Harz aufgehoben

Löschhubschrauber der Bundespolizei
Löschhubschrauber der Bundespolizei
© AFP
Sechs Tage nach Ausbruch eines Feuers im Nationalpark Harz in Sachsen-Anhalt ist der Katastrophenfall aufgehoben worden. Es gebe nur noch wenige Glutnester, teilte das Landratsamt des Landkreises Harz am Freitag in Halberstadt mit. Das Feuer sei unter Kontrolle.

Am Freitag waren noch 200 Brandbekämpfer im Einsatz, die Zahl der Helfer sollte aber deutlich reduziert werden. Auch das bislang gesperrte Brockenplateau sowie der Ort Schierke sollten wieder geöffnet werden. Das Feuer war in einem schwer zugänglichen Gebiet unterhalb des Brockens ausgebrochen und hatte sich zwischenzeitlich unterirdisch ausgebreitet, was die Löscharbeiten erschwerte. 

Landrat Thomas Balcerowski (CDU) zufolge waren seit dem Ausbruch des Waldbrands am vergangenen Samstag insgesamt 1800 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Landes- und Bundespolizei, Bundeswehr und Technischem Hilfswerk vor Ort. Mehrere Löschhubschrauber und zwei Löschflugzeuge aus Italien halfen bei der Brandbekämpfung. Ihnen allen sei es gelungen, in einem enormen Kraftakt innerhalb von sechs Tagen den Brand im Nationalpark Harz auf 160 Hektar zu begrenzen, erklärte der Landrat.

AFP

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