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Keine abschließende Entscheidung zu Polizeikosten im Fußball

Im Rechtsstreit um die Beteiligung von Vereinen an zusätzlichen Polizeikosten bei Risikospielen der Fußballbundesliga hat das Bundesverwaltungsgericht noch keine abschließende Entscheidung getroffen.

Bundesverwaltungsgericht in Leipzig

Bundesverwaltungsgericht in Leipzig

Im Rechtsstreit um die Beteiligung von Vereinen an zusätzlichen Polizeikosten bei Risikospielen der Fußballbundesliga hat das Bundesverwaltungsgericht noch keine abschließende Entscheidung getroffen. Das Gericht hob ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Bremen zu einem Gebührenbescheid des Landes Bremen gegen die Deutsche Fußballliga (DFL) auf und verwies den Fall zur Neuverhandlung an das Gericht zurück. Grundsätzlich können die Länder dem Bundesverwaltungsgericht zufolge aber Gebühren erheben.

Das Land Bremen verlangt von der DFL für zusätzliche Kosten eines Polizeieinsatzes bei einem Derby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV vor vier Jahren mehr als 400.000 Euro. Dagegen klagte die Fußballliga. Im vergangenen Jahr erklärte das Oberverwaltungsgericht Bremen den Gebührenbescheid für rechtmäßig, wogegen die DFL Revision vor dem Bundesverwaltungsgericht einlegte.

Das höchste deutsche Verwaltungsgericht stellte nun fest, dass es noch keine abschließende Entscheidung über den Gebührenbescheid treffen könne. In dem Rechtsstreit geht es um die zusätzlichen Polizeikosten bei Risikospielen und nicht um die Kosten bei allen Begegnungen.

AFP

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