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Kirchliche Hilfswerke starten Weihnachts-Spendenaktionen

Die kirchlichen Hilfswerke in Deutschland haben zum ersten Advent ihre tradionellen Weihnachts-Spendenaktionen gestartet.

Festgottesdienst von "Brot für die Welt" in Stuttgart

Festgottesdienst von "Brot für die Welt" in Stuttgart

Die kirchlichen Hilfswerke in Deutschland haben zum ersten Advent ihre tradionellen Weihnachts-Spendenaktionen gestartet. Mit einem Festgottesdienst in Stuttgart eröffnete die evangelische Hilfsorganisation "Brot für die Welt" am Sonntag ihre 60. Spendenaktion, die in diesem Jahr unter dem Motto "Hunger nach Gerechtigkeit" steht.

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hob in seinem Grußwort die Notwendigkeit von Spenden hervor. "In unserer satten Wohlstandsgesellschaft kennen die allermeisten den Hunger nach Brot nicht mehr", sagte er. "Aber ein Verlangen nach Gerechtigkeit schon. Und das Bedürfnis, Notleidenden zu helfen."

Unter dem Motto "Chancen geben - Jugend will Verantwortung" startete das katholische Hilfswerk "Adveniat" in Wiesbaden seine bundesweite Advents- und Weihnachtsaktion. "Adveniat" nimmt erneut die Lebenssituation der jungen Menschen in Lateinamerika und der Karibik in den Blick.

"Brot für die Welt" sammelt seit der Gründung 1959 Spenden für weltweite Entwicklungsprojekte. Aktuell fördert das Hilfswerk mehr als 1500 Projekte in 97 Ländern. "Adveniat" startete zwei Jahre später.

AFP
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