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Klinik: Israeli nach Messerattacke gestorben

Bei einer Messerattacke eines Palästinensers im Westjordanland ist ein Israeli getötet worden.

Israelische Sicherheitskräfte in der Siedlung Adam

Israelische Sicherheitskräfte in der Siedlung Adam

Bei einer Messerattacke eines Palästinensers im Westjordanland ist ein Israeli getötet worden. Der 31-Jährige sei mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden, wo er schließlich gestorben sei, teilte die Klinik in Jerusalem in der Nacht zum Freitag mit.

Der Angriff hatte sich nach Angaben der israelischen Armee am Donnerstag in der jüdischen Siedlung Adam nahe Ramallah im besetzten Westjordanland ereignet. "Ein Terrorist drang in die Siedlung ein und stach auf drei Zivilisten ein", teilte die Armee mit. Auch die beiden anderen Opfer erlitten demnach Verletzungen.

Bei dem Angreifer handelte es sich nach Armeeangaben um einen 17-Jährigen aus dem palästinensischen Dorf Kobar bei Ramallah. Er sei von einem Zivilisten erschossen worden, der den Angriff beobachtet habe.

In den vergangenen Jahren gab es zahlreiche tödliche Angriffe einzelner Palästinenser mit Messern und Autos auf Israelis. Zuletzt nahm vor allem die Gewalt zwischen der israelischen Armee und palästinensischen Gruppen im abgeriegelten Gazastreifen zu.

Die radikalislamische Hamas, die in dem Palästinensergebiet herrscht, hatte am Donnerstag nach dem Tod dreier Mitglieder durch israelische Luftangriffe mit Rache gedroht. Nach israelischen Angaben erfolgten die Luftangriffe als Reaktion auf Schüsse auf israelische Truppen an der Grenze, bei denen ein Soldat verletzt worden sei.

AFP

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