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Kolumbien ordnet Rückkehr der Hilfstransporte für Venezuela an

Die kolumbianische Regierung hat die Rückkehr der Lastwagen mit Hilfsgütern für Venezuela angeordnet.

Rauch brennender Lastwagen auf der Santander-Brücke zwischen Venezuela und Kolumbien

Rauch brennender Lastwagen auf der Santander-Brücke zwischen Venezuela und Kolumbien

Die kolumbianische Regierung hat die Rückkehr der Lastwagen mit Hilfsgütern für Venezuela angeordnet. Der "friedliche und humanitäre" Einsatz sei von der Regierung des umstrittenen venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro an der Grenze der Nachbarstaaten gewaltsam unterbrochen worden, begründete der kolumbianische Außenminister, Carlos Holmes Trujillo, die Entscheidung am Samstag. An den Grenzübergängen seien 255 Venezolaner und 30 Kolumbianer verletzt worden.

37 Verletzte seien in Krankenhäuser gebracht worden, sagte Trujillo bei einer Pressekonferenz in der kolumbianischen Grenzstadt Cúcuta. Er warf der Regierung in Caracas "Menschenrechtsverletzungen" vor. Vor diesem Hintergrund sei die Rückkehr der Lastwagen verfügt worden, um die Hilfsgüter zu retten. Allerdings seien auf venezolanischem Gebiet bereits Lastwagen mit Medikamenten angezündet worden.

Derweil wurde ein von Puerto Rico aus in See gestochenes Schiff mit Hilfslieferungen von der venezolanischen Marine massiv bedroht, wie der Gouverneur des US-Außengebiets, Ricardo Rossello, erklärte. Die Marine habe gedroht, das Feuer auf das Hilfsschiff zu eröffnen und dieses damit zur Umkehr gezwungen.

Der selbsternannte venezolanische Übergangspräsident Juan Guaidó hatte für Samstag Hilfslieferungen angekündigt. Die Lebensmittel und Medikamente sollen von tausenden Freiwilligen an bedürftige Venezolaner verteilt werden. In dem südamerikanischen Land herrscht trotz seines Ölreichtums eine Wirtschaftskrise mit akuten Versorgungsengpässen.

Guaidós Widersacher Maduro lehnt die Hilfslieferungen strikt ab und verurteilt sie als Vorwand, unter dem eine militärische US-Invasion vorbereitet werden.

AFP

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