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Kommunalwahlen in Frankreich unter strikten Corona-Auflagen

In den Wahllokalen galt eine strenge Maskenpflicht
In den Wahllokalen galt eine strenge Maskenpflicht
© © 2020 AFP
Unter strengen Corona-Schutzvorkehrungen sind die Wähler in Frankreich seit Sonntagmorgen in mehr als 4800 Gemeinden zur Stimmabgabe bei der zweiten Runde der Kommunalwahlen aufgerufen.

Unter strengen Corona-Schutzvorkehrungen sind die Wähler in Frankreich seit Sonntagmorgen in mehr als 4800 Gemeinden zur Stimmabgabe bei der zweiten Runde der Kommunalwahlen aufgerufen. Die Wahlen gelten als wichtiger Stimmungstest für die Partei von Präsident Emmanuel Macron. Befürchtet wurde eine geringe Wahlbeteiligung: Bei der ersten Wahlrunde im März war sie auf ein historisches Tief von 44,3 Prozent Prozent gesunken.

Die Wahllokale in den insgesamt 4820 Gemeinden öffneten um 08.00 Uhr. Für die Wähler galten strenge Abstandsregeln und eine Maskenpflicht.

Erwartet wird ein Dämpfer für Macrons Partei La République en Marche (LREM, die Republik in Bewegung). In der Hauptstadt Paris lag die Kandidatin der Präsidentenpartei Agnès Buzyn in Umfragen klar hinter der sozialistischen Bürgermeisterin Anne Hidalgo.

Macrons ursprünglicher Wunschkandidat war dort über eine Sexvideo-Affäre gestürzt. Mit Spannung erwartet wird das Ergebnis aus der Hafenstadt Le Havre, wo Regierungschef Edouard Philippe als Bürgermeister kandidiert.

Aus der ersten Wahlrunde Mitte März waren die französischen Grünen deutlich gestärkt hervorgegangen. Die Rechtspopulisten von Marine Le Pen hoffen auf Zugewinne unter anderem im Süden des Landes. Le Pens Partei Rassemblement National gilt als wichtigster Gegner Macrons bei der Präsidentschaftswahl 2022.

AFP

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