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Kramp-Karrenbauer ruft zum Handeln gegen Extremismus und Antisemitismus auf

Kramp-Karrenbauer auf dem Jüdischen Friedhof
Kramp-Karrenbauer auf dem Jüdischen Friedhof
© © 2019 AFP
Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat anlässlich des Volkstrauertags zu einer "eindeutigen Haltung gegen Extremismus und Antisemitismus" aufgerufen.

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat anlässlich des Volkstrauertags zu einer "eindeutigen Haltung gegen Extremismus und Antisemitismus" aufgerufen. Auf dem Jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee legte sie am Sonntagvormittag einen Kranz in Gedenken an getötete jüdische Soldaten nieder und erinnerte an die Verbrechen der Nationalsozialisten. Die Bundeswehr fühle sich dem "Grundsatz verpflichtet", gegen Extremismus und Antisemitismus Haltung einzunehmen, erklärte sie.

Kramp-Karrenbauer betonte vor diesem Hintergrund auch das "enge Verhältnis zu den Juden in Deutschland" und lobte die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Zentralrat der Juden. Am Ehrenmal der Bundeswehr im Verteidigungsministerium wollte die CDU-Politikerin ebenfalls einen Kranz in Gedenken an die Toten der Bundeswehr niederlegen.

In Vertretung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wollte Kramp-Karrenbauer am Sonntag auch in der Zentralen Gedenkstätte der Bundesrepublik an der Neuen Wache in Berlin an der Kranzniederlegung teilnehmen. Die zentrale Gedenkveranstaltung im Bundestag war für 13.30 Uhr angesetzt. Dort wollte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Totengedenken sprechen.

AFP

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