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Kramp-Karrenbauer warnt vor Gefahren durch politische Bewegungen

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat vor dem in Europa aufgekommenen Phänomen der politischen Bewegungen gewarnt.

Annegret Kramp-Karrenbauer

Annegret Kramp-Karrenbauer

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat vor dem in Europa aufgekommenen Phänomen der politischen Bewegungen gewarnt. Ihr habe bisher niemand die Frage beantworten können, was eigentlich passiert, wenn in einer auf nur eine Person setzenden Bewegung diese Person scheitert, sagte Kramp-Karrenbauer in einem am Samstag von der CSU-Landesgruppe im Kloster Seeon veröffentlichten Gespräch. "Was passiert dann mit dem politischen System?", fragte Kramp-Karrenbauer.

"Ich kann nur davor warnen, Volksparteien im Grunde genommen in Grund und Boden zu reden, auf Bewegungen zu setzen", sagte Kramp-Karrenbauer in dem von dem parlamentarischen Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe, Stefan Müller, geführten Gespräch weiter.

Dabei verwies sie ohne konkrete Länder zu nennen auf das abschreckende Beispiel europäischer Nachbarländer mit politischen Bewegungen. Kramp-Karrenbauer sagte, es gelte wirklich, um die Zukunft der Volksparteien zu ringen.

In Frankreich war Präsident Emmanuel Macron durch die Bewegung "La République en Marche" (Die Republik in Bewegung) zur Präsidentschaft getragen worden. Seit einiger Zeit befindet sich der französische Präsident aber im Zustimmungstief. In Italien regiert die populistische Fünf-Sterne-Bewegung. In Deutschland gehört die Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht zur Mitbegründerin der Sammlungsbewegung "Aufstehen".

AFP
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