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Kreise: Aufsichtsrat von PSA gibt grünes Licht für Kauf von Opel

Der Aufsichtsrat des französischen Autokonzerns PSA Peugeot Citroën hat grünes Licht für die Übernahme von Opel gegeben.

Grünes Licht für Übernahme von Opel

Grünes Licht für Übernahme von Opel

Der Aufsichtsrat des französischen Autokonzerns PSA Peugeot Citroën hat grünes Licht für die Übernahme von gegeben. Die Entscheidung zum Kauf der bisherigen Europa-Tochter des US-Konzerns General Motors solle am Montag offiziell bekannt gegeben werden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP in Paris am Freitagabend aus verhandlungsnahen Unternehmenskreisen. Opel setzte für Montag eine Betriebsversammlung am Firmensitz in Rüsselsheim an.

Den Angaben aus Frankreich zufolge soll die Einigung am Montag parallel in Frankreich und Deutschland verkündet werden. Erst Mitte Februar war bekannt geworden, dass und der US-Konzern General Motors (GM) über einen Eigentümerwechsel für das defizitäre GM-Europageschäft mit den Marken Opel und Vauxhall verhandeln.

Diese Gespräche seien "rund gelaufen", hieß es nun aus Firmenkreisen in . Auf beiden Seiten herrsche "viel Zufriedenheit und Enthusiasmus" hinsichtlich des Ergebnisses. Mit der Übernahme entstünde der nach Volkswagen zweitgrößte Autokonzern Europas.

hatte am 14. Februar überraschend bekanntgegeben, einen Kauf von Opel und der britischen Schwestermarke Vauxhall zu prüfen. GM hatte im vergangenen Jahr mit seiner Europasparte erneut ein Minus von 257 Millionen Dollar (gut 240 Millionen Euro) eingefahren. Seit dem Jahr 2000 hat GM in Europa mehr als 15 Milliarden Dollar Verlust gemacht (rund 14 Milliarden Euro).

Dagegen präsentierte PSA Peugeot Citroën für das vergangene Jahr glänzende Zahlen: Der französische Autobauer konnte den Gewinn 2016 um 79 Prozent auf 2,15 Milliarden Euro steigern. PSA-Chef Carlos Tavares erklärte vergangene Woche, sein Unternehmen werde dem seit Jahren Verluste schreibenden Rüsselsheimer Autobauer helfen, "wieder auf die Beine zu kommen". Gleichzeitig sicherte er zu, an den von GM gegebenen Standort-, Investitions- und Beschäftigungsgarantien festzuhalten.

AFP