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Kreml weist Vorwürfe zu Hackerangriffen in Katar zurück

Moskau hat am Mittwoch den Vorwurf zurückgewiesen, dass Russen die katarische Nachrichtenagentur gehackt hätten, um damit die Krise auf der arabischen Halbinsel zu provozieren.

Katarische Hauptstadt Doha

Katarische Hauptstadt Doha

hat am Mittwoch den Vorwurf zurückgewiesen, dass Russen die katarische Nachrichtenagentur gehackt hätten, um damit die Krise auf der arabischen Halbinsel zu provozieren. Er sei es Leid, immer auf solche "Banalitäten" reagieren zu müssen, für die es "keinen Beweis" gebe, sagte Andrej Krutskich, Putins Berater für Cybersicherheit, der Agentur Interfax. Es gebe "null Beweis" für die Vorwürfe.

Der US-Fernsehsender CNN hatte am Dienstag unter Berufung auf US-Geheimdienstmitarbeiter berichtet, dass russische Hacker eine "Fake News"-Geschichte bei der staatlichen Nachrichtenagentur platziert hätten. Diese habe Saudi-Arabien und mehrere andere Staaten zum Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit Katar veranlasst. "Leider erfinden sie (die Amerikaner) nie etwas Neues und sprechen deshalb, egal was passiert, von Hackern", sagte Berater Krutskich weiter.

Katars Außenminister Scheich Mohammed Bin Abdulrahman al-Thani sagte CNN, das FBI habe den und die "Fake News"-Geschichte bestätigt. "Was auch immer an Vorwürfen laut geworden ist, alles basiert auf Fehlinformationen", sagte er dem US-Sender.

Laut gab die Regierung Katars an, dass der Medienbericht vom 23. Mai falsche Informationen hinsichtlich der katarischen Führung beinhaltete, die dem Iran und Israel gegenüber freundlich schienen. Überdies soll in dem Bericht in Frage gestellt worden sein, ob sich US-Präsident Donald Trump im Amt halten könne.

Saudi-Arabien und seine Verbündeten Bahrain, Ägypten und die Vereinigten Arabischen Emirate hatten die diplomatischen Beziehungen zu Katar am Montag überraschend abgebrochen. Begründet wurde dies unter anderem mit Verbindungen Dohas zu "Terrororganisationen".

AFP