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Kriegsfilm "1917" mit Golden Globe für bestes Drama geehrt 

Der Kriegsfilm "1917" des britischen Regisseurs Sam Mendes ist mit dem Golden Globe als bestes Drama ausgezeichnet worden.

Quentin Tarantino bei der Verleihung der Golden Globes

Quentin Tarantino bei der Verleihung der Golden Globes

Der Kriegsfilm "1917" des britischen Regisseurs Sam Mendes ist mit dem Golden Globe als bestes Drama ausgezeichnet worden. Der Preis für die beste Komödie ging am Sonntagabend (Ortszeit) bei der Gala im kalifornischen Beverly Hills an "Once Upon a Time ... in Hollywood" von US-Kultregisseur Quentin Tarantino. Die Auszeichnungen für die besten Hauptdarsteller bekamen Joaquin Phoenix (für "Joker") Renée Zellweger ("Judy"), Taron Egerton ("Rocketman") und Awkwafina ("The Farewell").

Mendes' Film über den Ersten Weltkrieg setzte sich - für viele Branchenexperten überraschend - gegen so starke Konkurrenz wie die dunkle Komödie "Joker", die herzerweichende Scheidungsgeschichte "Marriage Story", den Mafiafilm "The Irishman" und das Werk "Die zwei Päpste" über Benedikt und seinen Nachfolger Franziskus durch.

Tarantinos mit vielen Stars besetzte Hommage an das Hollywood der sechziger Jahre gewann in der Komödiensparte gegen den Krimi "Knives Out - Mord ist Familiensache", die Nazi-Satire "Jojo Rabbit", die Elton-John-Biografie "Rocketman" und den ebenfalls biografischen Film "Dolemite Is My Name" über den Sänger und Komödianten Rudy Ray Moore.

Die vom Verband der Auslandspresse in Hollywood vergebenen Golden Globes gelten als wichtiger Hinweis darauf, welche Filme und Darsteller bei den später verliehenen Oscars gute Chancen haben. Im vergangenen Jahr gewannen nahezu sämtliche Golden-Globe-Preisträger später auch einen Oscar. Die Frist für die Oscar-Nominierungen endet am Dienstag.

AFP