HOME

Landesweiter Stromausfall in Venezuela auch nach mehr als 24 Stunden nicht behoben

Chaotische Szenen in Krankenhäusern, lange Schlangen an Tankstellen und geschlossene Läden: Der gigantische Stromausfall in Venezuela legt das Krisenland weiter lahm.

Blick auf Caracas

Blick auf Caracas

Chaotische Szenen in Krankenhäusern, lange Schlangen an Tankstellen und geschlossene Läden: Der gigantische Stromausfall in Venezuela legt das Krisenland weiter lahm. Der beispiellose Blackout war am Freitag (Ortszeit) auch mehr als 24 Stunden nach seinem Beginn nicht beendet. Die Regierung von Präsident Nicolás Maduro machte einen Cyberangriff auf ein wichtiges Wasserkraftwerk verantwortlich und kündigte an, der UNO "Beweise" für eine Verstrickung der USA vorzulegen.

In weiten Teilen der Hauptstadt Caracas und den angrenzenden Bundesstaaten konnte die Stromversorgung am Freitagnachmittag nur kurzzeitig wiederhergestellt werden. Kurz darauf fiel der Strom erneut aus. In anderen Landesteilen waren die Menschen auch mehr als 24 Stunden nach Beginn des Blackouts weiter komplett ohne Elektrizität.

An den Tankstellen standen Menschen Schlange, um Treibstoff für Stromgeneratoren zu bekommen. Einige zweigten Benzin aus ihren Autos ab.

Augenzeugen berichteten von chaotischen Zuständen in einigen Krankenhäusern. Angehörige versuchten dort, kranke Patienten im Dunkeln in andere Kliniken mit besserer Stromversorgung zu bringen. Im Universitätsklinikum in Caracas starb eine Frau, nachdem ihr Beatmungsgerät aufhörte zu arbeiten.

In einem Kinderkrankenhaus verschafften sich Angestellte nachts wenigstens mit ihren Handys etwas Licht. "Die Kinder waren sehr verängstigt", sagte Emilse Arellano, deren Kind wegen des Stromausfalls am Freitag keine Dialyse bekam.

Vor dem größten Leichenschauhaus in Caracas hing fauliger Verwesungsgeruch in der Luft, weil die Kühlanlagen versagten. Menschen warteten draußen, um die sterblichen Überreste ihrer Angehörigen entgegennehmen und beerdigen zu können. "Wir können keine weiteren Leichen annehmen", sagte ein Angestellter.

Auf dem internationalen Flughafen von Caracas warteten hunderte Menschen, darunter viele mit kleinen Kindern, auf eine Wiederaufnahme des Flugbetriebs. "Wir sind seit gestern hier, ohne Essen und ohne Toiletten, weil die geschlossen sind", sagte Maria, die mit ihren beiden acht und 13 Jahre alten Kindern festsaß.

Der Stromausfall hatte das Land am Donnerstagnachmittag weitgehend lahmgelegt. In Caracas kam es zu einem Verkehrschaos. Telefon- und Internetverbindungen waren gekappt. In den Wohnhäusern fiel die Trinkwasserversorgung aus, weil das Wasser mit Hilfe elektrischer Pumpen verteilt wird. Handel und Geldgeschäfte waren vielfach nicht mehr möglich, da die meisten Transaktionen elektronisch per Kartenzahlung erfolgen.

Die genaue Ursache für den Stromausfall ist bislang unklar. Experten werfen der Regierung von Maduro vor, in der Vergangenheit nicht genug in die Infrastruktur investiert zu haben.

Maduro und der staatliche Energiekonzern Corpoelec hatten bereits am Donnerstag von einem "Sabotage"-Akt gegen das größte Wasserkraftwerk des Landes gesprochen. Der Staatschef warf den USA vor, einen "Stromkrieg" gegen sein Land zu führen. Dieser werde scheitern.

Sein Kommunikationsminister Jorge Rodríguez machte am Freitag einen "Cyberangriff" auf das Kontrollsystem des Wasserkraftwerks Guri verantwortlich, das 80 Prozent des Stroms für das Land produziert. Er kündigte an, einer Delegation von UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet bei deren Besuch in wenigen Tagen "Beweise" für die Verantwortung der USA an dem gigantischen Stromausfall vorzulegen.

Derweil bekräftigte der selbsternannte Übergangspräsident Juan Guaidó seinen Aufruf zu neuen Massenprotesten am Samstag. Er forderte seine Unterstützter auf, landesweit "mit so viel Kraft wie noch nie" auf die Straßen zu gehen.

In Venezuela tobt seit Wochen ein Machtkampf zwischen dem linksnationalistischen Präsidenten Maduro und Oppositionsführer Guaidó. Guaidó will Maduro aus dem Amt drängen und Neuwahlen organisieren.

AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(