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Lufthansa stellt wegen Corona-Krise Flugbetrieb von Germanwings ein

Wegen der Corona-Krise stellt die Lufthansa den Flugbetrieb ihres Tochterunternehmens Germanwings ein und legt dutzende Flugzeuge still.

Lufthansa in München

Lufthansa in München

Wegen der Corona-Krise stellt die Lufthansa den Flugbetrieb ihres Tochterunternehmens Germanwings ein und legt dutzende Flugzeuge still. Mit einem ersten Restrukturierungspaket wolle der Konzern "die Kapazität der Flugbetriebe sowie der Administration längerfristig absenken", hieß es am Dienstag in einer Erklärung. Angaben über mögliche Arbeitsplatzverluste machte Lufthansa nicht. Alle aus der Schließung von Germanwings resultierenden Optionen sollten mit den Sozialpartnern besprochen werden, hieß es.

Germanwings flog bislang für Eurowings. Die bereits vor der Krise festgelegte Zielsetzung von Eurowings, den Flugbetrieb auf eine Einheit zu bündeln, werde "nun beschleunigt umgesetzt", erklärte Lufthansa. "Der Flugbetrieb der Germanwings wird beendet."

Auch bei der Tochter Eurowings werde die Zahl der Flugzeuge weiter reduziert. So sind zusätzlich zehn Airbus A320 aus dem Kurzstreckenbereich zur Ausflottung vorgesehen, wie Lufthansa mitteilte. Zudem soll das Langstreckengeschäft der Eurowings verkleinert werden.

Bei der Lufthansa Airline werden sechs Riesen-Airbus vom Typ A380 und sieben Flugzeuge vom Typ A340-600 sowie fünf Boeing 747-400 stillgelegt. Hinzu kommen auf der Kurzstrecke elf Airbus A320. Damit reduziere Lufthansa die Kapazitäten an den Drehkreuzen Frankfurt und München, hieß es in der Erklärung.

Zusätzlich werde Lufthansa Cityline, die vor allem touristische Langstreckenziele anfliegt, drei Flugzeuge vom Typ Airbus A340-300 aus dem Betrieb nehmen, kündigte Lufthansa an.

Für alle von dem Restrukturierungspaket betroffenen Mitarbeiter gelte weiter das Ziel, möglichst vielen eine Weiterbeschäftigung innerhalb der Lufthansa Group zu bieten, teilte der Konzern mit. Dafür sollten mit den Sozialpartnern zügig Gespräche vereinbart werden, um unter anderem über neue Beschäftigungsmodelle zur Sicherung von möglichst vielen Arbeitsplätzen zu sprechen.

AFP

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