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Mann greift bei Ulm zwei Mädchen an - 14-Jährige stirbt nach Attacke auf Straße

Polizeibeamter bei einem Einsatz
Polizeibeamter bei einem Einsatz
© AFP
Im baden-württembergischen Illerkirchberg hat ein Mann auf offener Straße zwei Mädchen angegriffen und eine 14-Jährige dabei tödlich verletzt. Ihre 13-jährige Begleiterin wurde bei der Attacke am Montagmorgen schwer verletzt, wie ein Sprecher der Polizei in Ulm sagte. Der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) kündigte an, die Tat restlos aufzuklären. 

Nach der Tat wurden in der Gemeinde bei Ulm drei Männer in einem Haus festgenommen, in das sich der Angreifer geflüchtet haben sollte. Die Polizei ging nach Angaben des Sprechers davon aus, dass sich der Tatverdächtige unter ihnen befand. Nähere Angaben zu den Abläufen und Hintergründen des Geschehens machten die Behörden zunächst aber nicht.

Die beiden Jugendlichen waren am Morgen attackiert und verletzt worden, beide wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort starb die 14-Jährige später an ihren Verletzungen. Angaben zur Art des Angriffs oder einer möglicherweise dabei eingesetzten Waffe machte die Polizei ebenfalls nicht. "Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren", sagte deren Sprecher.

Innenministerin Nancy Faeser (SPD) zeigte sich im Onlinedienst Twitter erschüttert. "Ich trauere um das getötete Mädchen und hoffe inständig, dass das verletzte Mädchen gesund wird", erklärte die SPD-Politikerin. Ihre Gedanken seien bei den Familien der Mädchen. "Die Polizei ermittelt mit Hochdruck alle Hintergründe", schrieb Faeser weiter.

Ähnlich äußerte sich der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU). Die 14-Jährige sei "jäh aus dem Leben gerissen" worden. "In Gedanken sind wir in diesen schweren Stunden bei den Eltern, der Familie, den Hinterbliebenen der Getöteten", erklärte Strobl. Der verletzten 13-Jährigen wünschte Strobl "eine schnelle, vollständige körperliche und psychische Genesung". Die Hintergründe und Motive seien noch unklar. Der Innenminister kündigte an, die Tat restlos aufzuklären.

AFP

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