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May zur Festnahme von Assange: "Niemand steht über dem Gesetz"

Die britische Premierministerin Theresa May hat die Festnahme von Wikileaks-Gründer Julian Assange verteidigt.

Theresa May im Parlament in London

Theresa May im Parlament in London

Die britische Premierministerin Theresa May hat die Festnahme von Wikileaks-Gründer Julian Assange verteidigt. "In Großbritannien steht niemand über dem Gesetz", erklärte May am Donnerstag im Parlament in London und dankte Ecuador für die Zusammenarbeit sowie der Polizei für ihre "große Professionalität".

Zuvor hatte Außenminister Jeremy Hunt betont, Assange sei "kein Held". Der 47-jährige Australier habe "sehr lange Zeit" versucht, sich der "Justiz zu entziehen", erklärte Hunt. Dies sei "nicht akzeptabel".

Die Polizei hatte den 47-Jährigen wenige Stunden zuvor in der Botschaft Ecuadors festgenommen, wohin er sich vor sieben Jahren aus Furcht vor einer Auslieferung an die USA geflüchtet hatte. May war auch ins Unterhaus gekommen, um die Abgeordneten über den Ausgang des Sondergipfels der EU zum Thema Brexit zu informieren.

AFP

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