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Medien: Hacker veröffentlichen Daten von hunderten deutschen Politikern

Unbekannte Hacker haben Medienberichten zufolge persönliche Daten und Dokumente von hunderten deutschen Politikern, anderen Prominenten und Journalisten im Internet veröffentlicht.

Mann mit Laptop

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Unbekannte Hacker haben Medienberichten zufolge persönliche Daten und Dokumente von hunderten deutschen Politikern, anderen Prominenten und Journalisten im Internet veröffentlicht. Wie das RBB Inforadio und die "Bild"-Zeitung am Freitag berichteten, waren auch private Chats und Kreditkarteninformationen einsehbar. Betroffen sind demnach Politiker aller im Bundestag vertretenen Parteien mit Ausnahme der AfD, also CDU/CSU, SPD, Grüne, Linke und die FDP.

Veröffentlicht wurden dem RBB zufolge Kontaktdaten wie Handynummern und Adressen von Politikern aus dem Bundestag und zum Teil auch aus der Landespolitik. Auch sehr persönliche Daten wie abgelichtete Personalausweise, Briefe oder Rechnungen und parteiinterne Dokumente wie Bewerbungsschreiben für Parteitage, parteiinterne Kommunikation oder Adress- und Mitgliederlisten seien ins Internet gestellt worden.

Verbreitet wurden die Daten demnach bereits vor Weihnachten über den Kurzbotschaftendienst Twitter. Bemerkt worden sei dies aber erst am Donnerstagabend, berichtete der RBB.

Wer die Daten gestohlen hat, ist noch unklar. Die Angriffe liefen der "Bild"-Zeitung zufolge bis Ende Oktober 2018. Wann sie anfingen, sei noch unklar. Die betroffenen Parteien wurden demnach am Donnerstag informiert.

Unter den Opfern des Hackerangriffs sind der "Bild"-Zeitung zufolge auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, die Moderatoren Jan Böhmermann und Christian Ehring, Bands und Künstler wie der Deutsch-Rapper Materia und die Band K.I.Z, sowie Journalisten von ARD und ZDF.

AFP
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