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Merkel mahnt weitere Bemühungen um Inklusion von Menschen mit Behinderung an

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich für weitere Bemühungen um die Inklusion von Menschen mit Behinderung ausgesprochen und zugleich die Arbeit in Erziehungsberufen gewürdigt.

Merkel und Natalie Dedreux

Merkel und Natalie Dedreux

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich für weitere Bemühungen um die Inklusion von Menschen mit Behinderung ausgesprochen und zugleich die Arbeit in Erziehungsberufen gewürdigt. In Kitas würden weitere Plätze und mehr Fachkräfte gebraucht, "auch der Beruf muss attraktiver werden", sagte Merkel am Mittwoch beim Besuch eines Caritas-Zentrums in Köln. Die Kanzlerin traf in der Einrichtung eine junge Frau mit Down-Syndrom.

Mit Blick auf die Inklusion hob Merkel zum Abschluss ihres einstündigen Besuchs hervor, dass acht Prozent der Beschäftigten im Kanzleramt Menschen mit Behinderung seien. Dies müsse "ein Beispiel sein auch für andere Betriebe". Zwar befinde sich unter den acht Prozent Kanzleramtsbeschäftigten niemand mit einem Down-Syndrom, aber das könne sich "noch ändern".

Die Regierungschefin begegnete in der Caritas-Einrichtung in Köln-Kalk der 19-jährigen Kölnerin Natalie Dedreux mit Down-Syndrom - ein Treffen, mit dem Merkel ein Versprechen aus dem Bundestagswahlkampf im vergangenen Jahr einlöste. Dedreux hatte im September 2017 einen viel beachteten Auftritt in der ARD-"Wahlarena", in der Merkel zu Gast war.

In der Sendung wies Dedreux darauf hin, dass neun von zehn Babys mit Down-Syndrom in Deutschland nicht geboren würden, "sie werden abgetrieben". "Wieso darf man Babys mit Down-Syndrom bis kurz vor der Geburt noch abtreiben?", fragte Dedreux die Kanzlerin. Dieses Thema sei ihr wichtig, fügte Dedreux hinzu: "Ich will nicht abgetrieben werden, sondern auf der Welt bleiben."

Dedreux arbeitet seit Anfang September 2017 im Café Querbeet, einer Begegnungsstätte der Kölner Caritas für Menschen aus dem Stadtteil Kalk. "Vielleicht führt mich der Weg ja mal dorthin", hatte Merkel in der ARD-"Wahlarena" gesagt. Am Mittwoch nun traf sie die junge Kölnerin an ihrem Arbeitsplatz, wo die 19-Jährige eine Ausbildung im Bereich Hauswirtschaft absolviert.

Für mehr gesellschaftliche Anerkennung für Menschen mit Down-Syndrom warb derweil die Vorsitzende der Lebenshilfe, Ulla Schmidt. Menschen mit Trisomie 21 hätten der Gesellschaft viel zu geben, "als Musiker, als Schauspieler oder als Bedienung in einem Restaurant und vor allem als Mensch", sagte die SPD-Bundestagsabgeordnete und frühere Gesundheitsministerin der Nachrichtenagentur AFP.

"Stattdessen ist es heute Alltag, dass Eltern eines Kindes mit Down-Syndrom gefragt werden, ob sie 'das' denn nicht gewusst hätten - wobei der Abbruch der Schwangerschaft gleich mitgedacht wird."

Skeptisch äußerte sich Schmidt zu Überlegungen, dass Krankenkassen künftig Bluttests in der Schwangerschaft zur Früherkennung des Down-Syndroms bezahlen. 18 Prozent der Befunde seien falsch, sagte die Lebenshilfe-Vorsitzende.

Der Test sei zwar sinnvoll für Frauen mit einem besonderen Risiko auf ein Kind mit Down-Syndrom und sollte dann auch von der Krankenkasse bezahlt werden. "Den Test für alle Frauen ohne spezifisches Risiko zu bezahlen, hieße dagegen, eine Reihenuntersuchung auf Down-Syndrom einzuführen", warnte Schmidt. "Das wäre das Signal: Wir als Gesellschaft suchen systematisch nach Menschen mit Down-Syndrom, um eine Abtreibung zu ermöglichen."

AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(