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Merkel und Kramp-Karrenbauer fliegen in getrennten Maschinen in die USA

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) fliegen zwei Tage nach der Verabschiedung des Klimapakets der großen Koalition am

Merkel und Kramp-Karrenbauer

Merkel und Kramp-Karrenbauer

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) fliegen zwei Tage nach der Verabschiedung des Klimapakets der großen Koalition am Sonntagnachmittag fast zeitgleich an die Ostküste der USA - allerdings in unterschiedlichen Maschinen. Im Zuge der Reiseplanung sei versucht worden, "den Einsatz der Flugzeuge zu optimieren", sagte ein Sprecher des Verkehrsministeriums am Sonntag.

Aus logistischen Gründen und vor dem Hintergrund, dass sich die Flugplanung nach dem jeweiligen Zielflughafen, der Flugstrecke, der Delegationsgröße und den terminlichen Verpflichtungen der Regierungsmitglieder richte, werde die Verteidigungsministerin der aktuellen Planung zufolge aber direkt von Berlin nach Washington reisen. Das Ministerium verwies zudem darauf, dass unterschiedliche Delegationsreisen "unabhängig geplant" würden.

Flugreisen stehen derzeit angesichts der Klimaschutzdebatte in der Kritik. Im Maßnahmenpaket der großen Koalition ist deshalb vorgesehen, Fliegen durch eine Erhöhung der Luftverkehrsabgabe zu verteuern, um damit im Gegenzug einen ermäßigten Mehrwertsteuersatz für Fernverkehr-Bahntickets zu finanzieren.

Das Verteidigungsministerium verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass die Bundesregierung seit 2014 die Klimawirkungen der notwendigen Dienstreisen ihrer Beschäftigten ausgleiche. Dies gelte auch für militärische Flüge im Rahmen des Personentransports. Die CO2-Emissionserfassung für Flüge der Flugbereitschaft des Verteidigungsministeriums erfolge dabei im Nachgang des jeweiligen Fluges.

Die "Bild am Sonntag" hatte zuvor berichtet, das Ministerium habe ursprünglich geplant, dass Kramp-Karrenbauer mit ihrer Delegation in der Maschine der Kanzlerin mitfliegt. Der Airbus A340 sollte demnach erst in New York zwischenlanden und dann weiter nach Washington fliegen, wo Kramp-Karrenbauer am Montag ihre US-Kollegen Marc Esper trifft.

Stattdessen sollte Merkel demnach nun am Sonntagnachmittag mit dem Regierungsairbus A340 um 15.30 Uhr ab Berlin-Tegel zum UN-Klimagipfel in New York starten. Kramp-Karrenbauer werde nach den Planungen der Bundeswehr um 16.00 Uhr mit dem Truppentransporter A310 ab Berlin-Tegel nach Washington aufbrechen.

AFP