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Mindestens 20 Menschen bei Tsunami in Indonesien getötet

Bei einer neuerlichen Tsunami-Katastrophe sind in Indonesien mindestens 20 Menschen getötet worden.

Zerstörung nach Tsunami im September 2018

Zerstörung nach Tsunami im September 2018

Bei einer neuerlichen Tsunami-Katastrophe sind in Indonesien mindestens 20 Menschen getötet worden. Weitere 165 Menschen seien verletzt worden, als die Flutwellen über Strände an der Straße von Sunda zwischen den Inseln Sumatra und Java hereinbrachen, teilte die Katastrophenschutzbehörde am Sonntag in Jakarta mit. Mehrere Menschen würden vermisst.

Der Inselstaat Indonesien wird immer wieder von katastrophalen Tsunami-Flutwellen heimgesucht. Diese entstehen in der Regel durch Erdbeben unter dem Meeresboden. Bei einem schweren Beben und einem anschließenden Tsunami kamen erst Ende September auf der indonesischen Insel Sulawesi mehr als 2000 Menschen um.

Besonders verheerend war der Tsunami vom Dezember 2004: Damals starben in den Anrainerstaaten um den Indischen Ozean rund 220.000 Menschen, allein 168.000 davon in Indonesien. Ausgelöst worden war diese Katastrophe durch ein Seebeben der Stärke 9,1 vor der Küste von Sumatra.

AFP
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