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Mindestens 73 Tote und 3700 Verletzte in Beirut

Feuer und Rauch über dem Katastrophengebiet in Beirut
Feuer und Rauch über dem Katastrophengebiet in Beirut
© © 2020 AFP
Bei den gewaltigen Explosionen in der libanesischen Hauptstadt Beirut sind am Dienstag nach Behördenangaben mindestens 73 Menschen getötet worden.

Bei den gewaltigen Explosionen in der libanesischen Hauptstadt Beirut sind am Dienstag nach Behördenangaben mindestens 73 Menschen getötet worden. Rund 3700 Menschen seien zudem verletzt worden, teilte das libanesische Gesundheitsministerium der Nachrichtenagentur AFP mit. Durch die Detonationen wurde auch ein Schiff der Vereinten Nationen beschädigt: Blauhelmsoldaten der UN-Mission im Libanon (UNIFIL) seien verletzt worden, einige von ihnen schwer, hieß es in einer UN-Erklärung.

Die verletzten Seeleute wurden demnach in umliegende Krankenhäuser gebracht. Zur Identität und Nationalität der Opfer machte die UN keine Angaben.

Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministers Hamad Hassan sind die Krankenhäuser der Stadt durch die Vielzahl an Verletzten überlastet. Der Oberste Verteidigungsrat des Landes erklärte die Stadt zu einer "Katastrophenzone".

Die Ursache der Detonationen im Hafengebiet war nach wie vor unklar, die Sicherheitsbehörden vermuteten schon vor Jahren beschlagnahmtes, explosives Material als Auslöser, das im Hafenbereich gelagert war. Über der gesamten Hafengegend war eine riesige Rauchwolke zu sehen. Auf Bildern waren unter Trümmern feststeckenden Menschen zu sehen, viele von ihnen waren blutüberströmt. Auch Stunden nach den Explosionen kreisten noch Hubschrauber über der Gegend, um die Flammen zu löschen.

AFP

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