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Mindestens acht Tote bei Unwetter und Überflutungen auf Mallora

Schwere Unwetter und Überflutungen haben die spanische Ferieninsel Mallorca heimgesucht und mindestens acht Menschen in den Tod gerissen.

Tote bei Unwettern auf Mallorca

Tote bei Unwettern auf Mallorca

Schwere Unwetter und Überflutungen haben die spanische Ferieninsel Mallorca heimgesucht und mindestens acht Menschen in den Tod gerissen. Mehrere Menschen wurden nach Behördenangaben am Mittwoch noch vermisst. Unter den Todesopfern waren demnach mindestens zwei britische Urlauber. Der spanische Wetterdienst gab unterdessen die zweithöchste Unwetterwarnung für die Nachbarinseln Ibiza und Formentera und einen Teil von Katalonien, darunter auch Barcelona, aus.

Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es, es lägen keine Informationen zu deutschen Opfern vor. Das deutsche Konsulat in Palma de Mallorca stehe in engem Kontakt mit den Behörden der Mittelmeerinsel.

Am schwersten betroffen waren die Ortschaften Sant Llorenç des Cardassar, S'Illiot und Arta rund 60 Kilometer östlich von Palma. Die Heftigkeit des Unwetters am Dienstag überraschte die Behörden: Binnen weniger Stunden fielen rund "220 Liter Regen pro Quadratmeter", wie die Regionalregierung auf Twitter mitteilte. Ein Wildbach trat über die Ufer. Aufnahmen der lokalen Medien zeigten überflutete Häuser und von den Fluten fortgerissene Autos.

Unter den Toten in Sant Llorenç des Cardassar befanden sich laut Vize-Bürgermeisterin Antonia Bauza zwei Briten. Zwei weitere britische Staatsangehörige würden noch vermisst, sagte sie dem spanischen Rundfunk. Rettungsdienst, Polizei und britisches Außenministerium bestätigten die Angaben zunächst nicht.

Einheimische Bergungskräfte suchten die Nacht über nach den Vermissten. Sie wurden am Morgen durch rund hundert Rettungskräfte mit Spürhunden und zwei Hubschraubern vom Festland verstärkt.

Ein Augenzeuge berichtete der Lokalzeitung "Diario de Mallorca", wie er sich gerade noch durch das Fenster seines Autos retten konnte. "Ich musste rund 500 Meter durch die Sturzfluten schwimmen, bis ich ein Haus erreichte", berichtete Manuel Torrescusa. "Meine Kleider blieben an einem Metallzaun hängen, ich trug kaum noch etwas am Leib."

Hunderte Menschen verbrachten die Nacht in Turnhallen sowie in einem von den Behörden beschlagnahmten Hotel. Tennisstar Rafael Nadal, der aus der betroffenen Region stammt, bot unterdessen an, die Zimmer seiner Sportzentren auf der Insel allen zur Verfügung zu stellen, die kein Dach mehr über dem Kopf hatten.

Die Regionalregierung der Balearen rief eine dreitägige Trauer aus. In Madrid legten die Abgeordneten am Morgen eine Schweigeminute für die Opfer ein.

Regierungschef Pedro Sánchez sprach auf Twitter den Opfern und ihren Familien sowie allen von den "tragischen Überflutungen" Betroffenen sein Beileid aus und sicherte ihnen die Unterstützung der Regierung zu. Er wollte später das betroffene Gebiet besuchen.

AFP

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