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Neue Kämpfe in jemenitischer Hafenstadt Hodeida trotz Waffenruhe

In der jemenitischen Hafenstadt Hodeida wird trotz der vereinbarten Waffenruhe weiter gekämpft. Auch nach Inkrafttreten der Feuerpause um Mitternacht (Ortszeit, 22.

Regierungstreue Kämpfer in Hodeida

Regierungstreue Kämpfer in Hodeida

In der jemenitischen Hafenstadt Hodeida wird trotz der vereinbarten Waffenruhe weiter gekämpft. Auch nach Inkrafttreten der Feuerpause um Mitternacht (Ortszeit, 22.00 Uhr MEZ) dauerten die Gefechte im Osten der Stadt an, wie ein Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur AFP sagte.

Regierung und Huthi-Rebellen hatten sich am vergangenen Donnerstag bei ihren Gesprächen unter UN-Vermittlung in Schweden auf eine Waffenruhe geeinigt. Ursprünglich sollte die Feuerpause schon in der Nacht zu Freitag in Kraft treten. Sie erwies sich aber als brüchig, die Kämpfe in der Stadt dauerten an.

Später wurde der offizielle Beginn der Waffenruhe auf Dienstag 00.00 Uhr (Ortszeit) verschoben. Die Vereinbarung gilt für das von den Rebellen kontrollierte Hodeida und den dortigen Hafen, über den der Großteil der humanitären Hilfe für den Jemen in das Land gelangt.

Im Jemen herrscht seit 2014 ein Krieg zwischen den von Saudi-Arabien und anderen arabischen Staaten unterstützten Truppen von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi und den schiitischen Huthi-Rebellen, hinter denen der Iran steht. Nach UN-Angaben wurden in dem Bürgerkrieg bereits mehr als 10.000 Menschen getötet, unter ihnen tausende Zivilisten. In dem Land herrscht der UNO zufolge die schlimmste humanitäre Krise weltweit.

AFP

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