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Neue Strafzölle der USA auf Importe aus China treten in Kraft

Der Handelskrieg zwischen den USA und China ist am Montag in eine neue Phase getreten.

Shinesisches Containerschiff im Hafen von Miami

Shinesisches Containerschiff im Hafen von Miami

Der Handelskrieg zwischen den USA und China ist am Montag in eine neue Phase getreten. In der Nacht traten die zusätzlichen Strafzölle in Kraft, die US-Präsident Donald Trump auf chinesische Importe im Wert von 200 Milliarden Dollar (170 Milliarden Euro) verhängt hatte. Peking kündigte an, im Gegenzug US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar mit Zöllen zu belegen.

Bereits in den vergangenen Monaten waren die beiden größten Volkswirtschaften der Welt mit Strafzöllen gegeneinander vorgegangen. Trump wirft China unfaire Handelspraktiken vor und droht bereits mit dem nächsten Eskalationsschritt. Der Konflikt schürt weltweit Ängste vor einem Konjunktureinbruch.

Mit Inkrafttreten der neuen Maßnahmen ist nun etwa die Hälfte aller US-Importe aus China mit Strafzöllen belegt. Etwa ein Achtel aller Importe der USA insgesamt ist nun von Trumps Zöllen betroffen.

US-Außenminister Mike Pompeo hatte sich am Sonntag kurz vor Inkrafttreten der neuen Zölle siegessicher im Handelskrieg mit China gezeigt. "Wir werden gewinnen", sagte Pompeo dem Sender Fox News. Im Endergebnis werde China künftig gezwungen sein, nicht länger "intellektuelles Eigentum zu stehlen".

Persönlich möge US-Präsident Donald Trump sein chinesisches Gegenüber Xi Jinping "sehr gerne", sagte der Außenminister. Er werde jedoch die Ziele durchsetzen, "die die amerikanischen Arbeiter verdienen".

AFP

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