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NRW-Agrarministerin Schulze Föcking erstattet Anzeigen nach Anfeindungen im Netz

Nach Berichten über angebliche Tierschutzverstöße in den Ställen ihrer Familie geht Nordrhein-Westfalens Agrarministerin Christina Schulze Föcking (CDU) juristisch gegen Anfeindungen und

Christina Schulze Föcking

Christina Schulze Föcking

Nach Berichten über angebliche in den Ställen ihrer Familie geht Nordrhein-Westfalens Agrarministerin Christina Schulze Föcking (CDU) juristisch gegen Anfeindungen und Gewaltandrohungen im Internet vor. Aufgrund einer "zunehmenden Zahl und Härte persönlicher Gewaltandrohungen auf den Dialogforen einzelner Medien und in sozialen Netzwerken" habe sie den Staatsschutz eingeschaltet und fünf Strafanzeigen gestellt, teilte Schulze Föcking am Montag in Düsseldorf mit.

Die aus der Landwirtschaft stammende -Politikerin sprach in einer schriftlichen Erklärung erneut von "haltlosen Vorwürfen" gegen den Betrieb der Familie, die auf Filmaufnahmen von Einbrechern beruhten. Ein Mann habe nun den mehrfachen Einbruch in den Betrieb von Schulze Föckings Ehemann gestanden.

Gegen den mutmaßlichen Täter habe ihr Mann Strafanzeige erstattet. Die Behörden hatten die Vorwürfe gegen Schulze Föcking geprüft, jedoch keine Verstöße gegen das Tierschutzgesetz festgestellt.

Weiter erklärte Schulze Föcking, sie sei zuletzt über ihr persönliches Profil in einem sozialen Netzwerk "massiv bedroht" worden. "Meine Familie sah sich im Kontext der Berichterstattung zu den haltlosen Vorwürfen gegenüber dem Betrieb wiederholt aggressiven unter anderem in sozialen Netzwerken ausgesetzt, bis hin zur Aufforderung, man möge meinem Leben ein Ende setzen."

"Ich habe den Staatsschutz informiert und in fünf Fällen Strafanzeigen gestellt", teilte die CDU-Politikerin in ihrer Erklärung mit, die sie als Landtagsabgeordnete verbreitete. "Ich werde mich gegen Hetze und Drohungen auch weiterhin juristisch zur Wehr setzen."

AFP

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