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Oprah Winfrey schließt Präsidentschaftskandidatur 2020 nicht aus

Die US-Medienunternehmerin Oprah Winfrey hat eine Präsidentschaftskandidatur im Jahr 2020 nicht ausgeschlossen.

US-Medienunternehmerin Oprah Winfrey im August 2016

US-Medienunternehmerin Oprah Winfrey im August 2016

Die US-Medienunternehmerin hat eine Präsidentschaftskandidatur im Jahr 2020 nicht ausgeschlossen. In einem am Mittwoch ausgestrahlten Interview mit Bloomberg TV antwortete Winfrey auf die Frage, ob sie je über eine Kandidatur nachgedacht habe, zunächst: "Ich habe diese Frage nie als Möglichkeit betrachtet." Dann fügte sie jedoch hinzu: "Ich dachte einfach: 'Oh. Oh?'"

Moderator David Rubenstein erinnerte Winfrey in dem bereits im Dezember aufgenommenen Gespräch daran, dass auch der amtierende US-Präsident Donald Trump vor seiner Wahl keine Regierungserfahrung gehabt habe. Die frühere Starmoderatorin stimmte zu, das habe sie auch gedacht. "Oh je, ich habe keine Erfahrung, ich weiß nicht genug. Und jetzt denke ich, 'Oh'."

Die äußerst einflussreiche afroamerikanische Medienunternehmerin war im vergangenen Jahr eine große Unterstützerin der demokratischen Gegnerin Trumps, Hillary Clinton. Acht Jahre zuvor hatte ihr Einsatz für Barack Obama Gewicht, als er sich in der Vorwahl der Demokraten gegen Clinton durchsetzte.

Winfrey hatte sogar 1988 selbst dem damals 42 Jahre alten Immobilienmogul Trump die Präsidentenfrage gestellt. "Wahrscheinlich nicht", antwortete er damals in Winfreys Talkshow. Sollte er aber jemals kandidieren, "hätte ich eine Mörderchance zu gewinnen".

AFP

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