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Papst Franziskus zu Besuch in Bulgarien eingetroffen

Papst Franziskus ist am Sonntag nach Bulgarien gereist. Am Flughafen der Hauptstadt Sofia wurde das Oberhaupt der katholischen Kirche von Ministerpräsident Boiko Borissow begrüßt.

Papst Franziskus wird von Präsident Rumen Radew begrüßt

Papst Franziskus wird von Präsident Rumen Radew begrüßt

Papst Franziskus ist am Sonntag nach Bulgarien gereist. Am Flughafen der Hauptstadt Sofia wurde das Oberhaupt der katholischen Kirche von Ministerpräsident Boiko Borissow begrüßt. Präsident Rumen Radew empfing den Papst auf dem Platz vor dem Präsidentenpalast, wo Franziskus eine Rede hielt.

Bei dem zweitägigen Besuch in Bulgarien stehen auch Gespräche mit ranghohen Vertretern der in dem Land dominierenden orthodoxen Kirche auf dem Programm. Am Montag will der Papst zudem ein Flüchtlingslager am Stadtrand von Sofia besuchen.

Ursprünglich war am Montag auch ein ökumenisches Friedensgebet des Papstes mit orthodoxen Geistlichen in Sofia vorgesehen. Die orthodoxe Kirchenführung hatte die Pläne jedoch im April gestoppt. Sie will nach Angaben aus dem Vatikan nur einen Kinderchor zu der Veranstaltung schicken.

Die bulgarisch-orthodoxe Kirche ist die einzige orthodoxe Kirche, die sich nicht an einer Kommission zum ökumenischen Dialog mit der katholischen Kirche beteiligt. Die Beziehungen zu den anderen orthodoxen Kirchen hatten sich zuletzt verbessert. Im Februar 2016 hatten Papst Franziskus und der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill I. bei einem historischen Treffen in Havanna das Ende der fast tausendjährigen Eiszeit zwischen ihren Kirchen eingeleitet.

Von Bulgarien reist Franziskus am Dienstag weiter nach Nordmazedonien. Dort ist eine Gedenkfeier für die in der Hauptstadt Skopje geborene Ordensfrau Mutter Teresa geplant. Katholiken sind sowohl in Bulgarien als auch in Nordmazedonien nur eine kleine Minderheit.

AFP

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