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Polizei bestätigt Tote bei Angriffen auf Moschee in Christchurch

Bei dem Moschee-Angriff in der neuseeländischen Stadt Christchurch hat es mehrere Tote gegeben.

Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern

Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern

Bei dem Moschee-Angriff in der neuseeländischen Stadt Christchurch hat es mehrere Tote gegeben. Die Polizei bestätigte am Freitag entsprechende Medienberichte und gab an, dass es "an zwei Orten" Schusswaffenangriffe gegeben habe. Wegen der Gefahrenlage rief sie für ganz Neuseeland dazu auf, keine Moschee zu betreten.

Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern erklärte, möglicherweise gebe es mehrere Angreifer. Ihr Land durchlebe gerade einen seiner "dunkelsten Tage".

Örtliche Medien hatten zuvor über bis zu sechs Todesopfer berichtet. Ein Augenzeuge sagte dem Sender Radio New Zealand, er habe Schüsse gehört und vier Menschen auf dem Boden liegen gesehen, mit "Blut überall". Die Polizei warnte vor einem weiterhin "aktiven Schützen" und rief die Bevölkerung auf, nicht nach draußen zu gehen. Das Zentrum von Christchurch wurde von der Polizei abgeriegelt. Die Schüler in der Stadt durften ihre Klassenräume nicht verlassen.

"Eine ernste und sich entwickelnde Lage mit einem aktiven Schützen ist in Christchurch aufgetreten", hieß es in einer Polizei-Mitteilung. Die Polizei sei "mit ihren gesamten Ressourcen" im Einsatz, aber das Risiko sei weiter "extrem hoch".

AFP
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