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Polizeisprecher: Zahl der Anschlagsopfer in Sri Lanka steigt auf 290

Die Zahl der Anschlagsopfer in Sri Lanka ist auf rund 290 gestiegen. Ein Polizeisprecher sagte am Montag, mehr als 500 weitere Menschen seien bei der Serie von Bombenexplosionen verletzt worden.

Anschlagsziel Kingsbury Hotel

Anschlagsziel Kingsbury Hotel

Die Zahl der Anschlagsopfer in Sri Lanka ist auf rund 290 gestiegen. Ein Polizeisprecher sagte am Montag, mehr als 500 weitere Menschen seien bei der Serie von Bombenexplosionen verletzt worden. Bislang war von mindestens 207 Toten die Rede gewesen. Im Zusammenhang mit den Anschlägen seien inzwischen 24 Menschen festgenommen worden, sagte der Polizeisprecher.

Am Ostersonntag waren in dem Inselstaat Bombenanschläge auf mehrere Kirchen und Luxushotels verübt worden. Unter den Toten sind auch zahlreiche Ausländer, unter ihnen US-Bürger, Briten, Inder und Türken. Ob auch Deutsche unter den Toten waren, versuche die Botschaft in Sri Lanka "mit Hochdruck" aufzuklären, erklärte Außenminister Heiko Maas (SPD). Das Auswärtige Amt bezeichnete die Lage als "unübersichtlich".

Die Tat sorgte international für Entsetzen. Zu dem Anschlag bekannt sich zunächst niemand. In einem Schreiben vom 11. April an führende Sicherheitsvertreter hatte Sri Lankas Polizei vor Plänen der radikalislamischen Gruppe NTJ gewarnt, Selbstmordanschläge auf Kirchen sowie auf die indische Botschaft in Colombo zu verüben. Die NTJ soll hinter der Beschädigung buddhistischer Statuen in Sri Lanka im vergangenen Jahr stehen.

AFP
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