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Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Indonesien begonnen

In Indonesien haben die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen begonnen. Die ersten Wahllokale öffneten am Mittwochmorgen (Ortszeit) in der Provinz Papua im Osten des Inselstaats.

Helfer tragen Wahlurnen

Helfer tragen Wahlurnen

In Indonesien haben die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen begonnen. Die ersten Wahllokale öffneten am Mittwochmorgen (Ortszeit) in der Provinz Papua im Osten des Inselstaats. 192 Millionen Wahlberechtigte sind dazu aufgerufen, ein neues Staatsoberhaupt, hunderte Parlamentsabgeordnete und tausende kommunale Volksvertreter zu bestimmen. Dafür stehen in der drittgrößten Demokratie der Erde 800.000 Wahllokale zur Verfügung, die von zwei Millionen Polizisten, Soldaten und zivilen Sicherheitsdienstmitarbeitern bewacht werden.

In den Umfragen zur Präsidentschaftswahl liegt Amtsinhaber Joko Widodo mit großem Abstand vor seinem einzigen Herausforderer, dem Ex-General Prabowo Subianto. Um die 575 Sitze im indonesischen Unterhaus kämpfen 16 Parteien.

Indonesien ist die drittgrößte Demokratie der Erde und zugleich das Land mit der größten muslimischen Bevölkerung. Die Wahl ist eine logistische Mammutaufgabe. So mussten Wahlurnen in sehr abgelegene Gebiete gebracht werden.

AFP
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