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Private Hochschulen in Deutschland immer beliebter

Private Hochschulen in Deutschland ziehen immer mehr junge Menschen an. Im Wintersemester 2018/2019 waren dort 246.

Audimax an der Universität Hannover

Audimax an der Universität Hannover

Private Hochschulen in Deutschland ziehen immer mehr junge Menschen an. Im Wintersemester 2018/2019 waren dort 246.700 Studenten eingeschrieben und damit sieben Prozent mehr als im vorherigen Wintersemester, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Die Gesamtzahl der Studenten erhöhte sich demnach lediglich um ein Prozent.

Seit dem Wintersemester 2000/2001, als lediglich 24.600 Studenten private Hochschulen besucht hatten, verzehnfachte sich die Zahl sogar. Beliebt sind vor allem private Fachhochschulen: Dort waren knapp neun von zehn Studenten an privaten Hochschulen eingeschrieben.

Studenten an privaten Hochschulen sind mit einem Durchschnittsalter von 24,6 Jahren etwas älter als die Studenten insgesamt mit 23,4 Jahren. Der Anteil ausländischer Studenten lag im Wintersemester 2018/2019 mit elf Prozent dagegen unter dem Durchschnitt aller Hochschulen mit 14 Prozent.

Besonders beliebt an privaten Hochschulen ist ein Studium im Bereich Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Mit 69 Prozent waren mehr als zwei Drittel der Studenten in dieser Fächergruppe eingeschrieben. Bei allen Studenten lag der Anteil mit 37 Prozent dagegen nur bei gut einem Drittel.

An privaten Hochschulen betreut zudem eine Lehrkraft rechnerisch fast doppelt so viele Studenten wie an öffentlichen Hochschulen. Das Betreuungsverhältnis lag dort im Durchschnitt bei 30 Studenten je Lehrkraft, an öffentlichen Hochschulen dagegen bei 16 Studenten.

AFP
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