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Prognosen: Historisch niedrige Beteiligung bei Kommunalwahlen in Frankreich

Bei den Kommunalwahlen in Frankreich inmitten der Coronavirus-Krise hat es eine historisch niedrige Beteiligung gegeben: Nach Prognosen nach Schließung der Wahllokale am Sonntag gingen nur rund 44

Wahllokal in Bordeaux

Wahllokal in Bordeaux

Bei den Kommunalwahlen in Frankreich inmitten der Coronavirus-Krise hat es eine historisch niedrige Beteiligung gegeben: Nach Prognosen nach Schließung der Wahllokale am Sonntag gingen nur rund 44 bis 46 Prozent der Wähler zu den Urnen - so wenige wie noch nie in einer ersten Runde seit Ende der 1950er Jahre. Bei der letzten Kommunalwahl vor sechs Jahren hatte die Beteiligung noch rund 20 Prozent höher gelegen. Aus der Opposition wurden Rufe nach einem Aufschub der Stichwahl laut, die für den kommenden Sonntag geplant ist.

Das französische Gesundheitsministerium kündigte zugleich einen massiven Anstieg der Coronavirus-Fälle an. Die Zahl der Toten stieg auf 120 und die der Infizierten auf 5.400. Frankreich ist damit eines der am stärksten betroffenen Länder der EU. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hatte zuvor deutlich verschärfte Kontrollen an der deutsch-französischen Grenze angekündigt.

AFP
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