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Prognosen: SPD bei Wahl in Brandenburg vorne - AfD auf Platz zwei

Die Wähler in Brandenburg haben die rot-rote Landesregierung abgestraft und die AfD zur zweitstärksten Kraft im neuen Landtag gemacht.

AfD-Spitzenkandidat in Brandenburg, Andreas Kalbitz

AfD-Spitzenkandidat in Brandenburg, Andreas Kalbitz

Die Wähler in Brandenburg haben die rot-rote Landesregierung abgestraft und die AfD zur zweitstärksten Kraft im neuen Landtag gemacht. Die SPD erzielte laut Prognosen von ARD und ZDF mit 26,5 bis 27,5 Prozent ihr bislang schlechtestes Ergebnis in Brandenburg, konnte sich aber als stärkste Partei behaupten. Hinter ihr folgte die AfD, die ihren Stimmenanteil mit 22,5 bis 24,5 Prozent im Vergleich zur letzten Landtagswahl vor fünf Jahren in etwa verdoppeln konnte.

Wie die SPD erzielten auch die CDU und die Linkspartei ihre bislang schlechtesten Ergebnisse bei brandenburgischen Landtagswahlen. Die CDU kam laut Prognosen auf 15,5 Prozent. Die seit 2009 mit der SPD regierende Linkspartei erreichte nur noch 10,5 bis elf Prozent.

Die Grünen erzielten laut Prognosen ihr bislang bestes Ergebnis in Brandenburg mit zehn Prozent, blieben aber hinter den Erwartungen zurück. Die FDP, die bislang nicht im Landtag vertreten war, muss laut ARD und ZDF mit knapp unter fünf Prozent um den Einzug bangen. Die Freien Wähler (BVB/FW) lagen in den Prognosen bei 5,0 Prozent.

Die SPD verfügt demnach über 25 bis 26 Sitze im neuen Landtag, dicht gefolgt von der AfD mit 22 bis 23 Sitzen. Die CDU hätte 15 Mandate, Linke und Grüne kämen auf jeweils zehn. Die Freien Wähler würden den Sprung ins Potsdamer Landesparlament mit fünf Sitzen schaffen. Damit könnte ein Dreierbündnis aus SPD, Linken und Grünen auf eine Mehrheit kommen.

AFP