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Putins Erscheinen sorgt für Verärgerung am Rande von Trauerfeier für Alexejewa

Mit seinem Erscheinen bei der Trauerfeier für die bekannte russische Menschenrechtsaktivistin Ljudmila Alexejewa hat Russlands Präsident Wladimir Putin Oppositionelle verärgert.

Putin legt Rosen für Alexejewa nieder

Putin legt Rosen für Alexejewa nieder

Mit seinem Erscheinen bei der Trauerfeier für die bekannte russische Menschenrechtsaktivistin Ljudmila Alexejewa hat Russlands Präsident Wladimir Putin Oppositionelle verärgert. Putin legte am Dienstag in Moskau am aufgebahrten Sarg der am Samstag im Alter von 91 Jahren verstorbenen Alexejewa rote Rosen nieder und sprach mit ihren Angehörigen.

Zu Ehren der früheren sowjetischen Dissidentin ließ Putin zudem eine Schweigeminute im Menschenrechtsrat des Kreml abhalten, dem Alexejewa angehörte. "Sie wusste, wie man Kompromisse findet", würdigte Putin die Verstorbene. "Es gibt Wege, innerhalb der Gesetze Kompromisse zu finden, wenn du den Willen dazu hast."

Auf Putins Anwesenheit bei der von hohen Sicherheitsvorkehrungen begleiteten Gedenkzeremonie reagierten mehrere Trauergäste erbost. "Er will wahrscheinlich, menschlich wirken. Aber es sieht widerlich aus, bei allem, was im Land passiert", sagte der Oppositionspolitiker Dmitri Gudkow, der ebenfalls Abschied von Alexejewa nahm. Putin wolle möglicherweise "zivilisiert" erscheinen, kritisierte der Doktorand Alexander Scharow.

Die russische Menschenrechtskommissarin Tatjana Moskalkowa verteidigte dagegen Putins Teilnahme. Seine Anwesenheit beweise, wie Aktivisten erfolgreich mit den Behörden kooperieren könnten, sagte sie.

Mehrere Besucher der Gedenkzeremonie trugen T-Shirts mit Aufschriften zu inhaftierten Aktivisten. Sie erinnerten damit etwa an Ojub Titijew, den inhaftierten Leiter des Memorial-Menschenrechtszentrums in Tschetschenien. Dieser schickte ein Kondolenzschreiben, das von der prominenten Aktivistin Swetlana Gannuschkina verlesen wurde.

Alexejewa war eine Ikone des Kampfes für Bürgerrechte in ihrer Heimat. Sie hatte 1976 gemeinsam mit dem Friedensnobelpreisträger Andrej Sacharow die Moskauer Helsinki-Gruppe gegründet, die sich für die Einhaltung der Menschenrechte einsetzt.

AFP

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