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Rauschgiftkriminalität in Deutschland erneut gestiegen

Die Rauschgiftkriminalität in Deutschland ist das siebte Jahr in Folge gestiegen. 2017 wurden insgesamt rund 330.

Fast 1300 Menschen starben im vergangenen Jahr durch Rauschgift

Fast 1300 Menschen starben im vergangenen Jahr durch Rauschgift

Die Rauschgiftkriminalität in Deutschland ist das siebte Jahr in Folge gestiegen. 2017 wurden insgesamt rund 330.580 Drogendelikte registriert, wie die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU) und der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, am Mittwoch in Wiesbaden mitteilten.

Die meisten Straftaten wurden demnach im Zusammenhang mit Cannabis gemeldet - insgesamt fast 199.000. Das ist ein Anstieg um 11,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Stark gestiegen um rund 18 Prozent ist zudem die Zahl der Kokaindelikte. Die beschlagnahmte Menge an Kokain vervierfachte sich im vergangenen Jahr.

Bereits zuvor war bekannt geworden, dass die Zahl der Drogentoten erstmals seit Jahren wieder leicht sank. 2017 starben insgesamt 1272 Menschen durch Rauschgiftkonsum. Im Jahr davor waren noch 1333 Drogentote gezählt worden.

AFP
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