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Rebellenführer im Südsudan willigt in Friedensabkommen mit Regierung ein

Südsudans Rebellenchef Riek Machar hat nach wochenlangen Verhandlungen einem Friedensabkommen mit der Regierung zugestimmt.

Südsudans Rebellenchef Riek Machar

Südsudans Rebellenchef Riek Machar

Rebellenchef Riek Machar hat nach wochenlangen Verhandlungen einem Friedensabkommen mit der Regierung zugestimmt. Das Abkommen werde während eines Gipfels der Regionalorganisation Igad unterzeichnet, sagte der sudanesische Außenminister Al-Dierdiry Ahmed am Donnerstag. Das Datum für das Treffen werde bald verkündet, die Verhandlungen in Khartum seien beendet.

Machar und sein Erzfeind Präsident Salva Kiir hatten zuvor wochenlang über ein diskutiert, um den Konflikt zu beenden, in dessen Verlauf seit 2013 zehntausende Menschen getötet und Millionen weitere vertrieben wurden. Die Konfliktparteien haben mehrere Abkommen unterzeichnet, darunter eine dauerhafte Waffenruhe und eine Einigung über die künftige Machtverteilung. Ein endgültiger Friedensvertrag stand aber noch aus.

Am Dienstag hatte die Unterzeichnung eines umfassenden Friedensabkommens noch verweigert. Unter mehreren Oppositionsgruppen einschließlich Machars SPLM-IO hatte es Meinungsverschiedenheiten über die Ausarbeitung einer neuen Verfassung, die Funktion einer geplanten Übergangsregierung und die Zahl der Bundesstaaten des Landes gegeben. Diese Bedenken würden beim Igad-Gipfel angesprochen, sagte Ahmed.

Der Südsudan hatte 2011 seine Unabhängigkeit vom Sudan erklärt. Im Dezember 2013 begannen bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen Anhängern von Präsident und seinem Stellvertreter Riek Machar. Die Konfliktparteien handelten in den vergangenen Jahren mehrere Friedensabkommen aus, die jedoch alle gebrochen wurden.

AFP

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