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Richard Grenell als US-Botschafter in Deutschland zurückgetreten

Der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, ist zurückgetreten.

Grenell als kommissarischer Geheimdienstkoordinator bei einer Kabinettssitzung im Mai

Grenell als kommissarischer Geheimdienstkoordinator bei einer Kabinettssitzung im Mai

Der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, ist zurückgetreten. Grenell reichte am Montag offiziell seinen Rücktritt beim US-Außenministerium in Washington ein, wie der Sprecher der US-Botschaft in Berlin, Joseph Giordono-Scholz, am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. Seine Stellvertreterin Robin Quinville soll die Botschaft demnach nun vorübergehend als Geschäftsträgerin leiten.

Grenell hatte im Februar neben seinem Job als Botschafter geschäftsführend auch das Amt des Geheimdienstkoordinators seines Landes übernommen. Im Mai wurde dann der Kongressabgeordnete John Ratcliffe vom US-Senat als neuer Geheimdienstkoordinator bestätigt. Damit löste er Grenell auf dem Posten ab.

Spekulationen, dass Grenell auch seinen Botschafterposten abgeben will, gab es schon seit einigen Wochen. Im Mai hatte seine Sprecherin Medienberichte über einen möglichen Rücktritt allerdings noch nicht bestätigt.

Dem US-Magazin "Politico" zufolge könnte Grenell sich nun dem Wahlkampfteam von Präsident Donald Trump anschließen. Nach Angaben des Botschaftssprechers soll er auf jeden Fall der US-Sondergesandte für Serbien und das Kosovo bleiben. Dieser Posten ist nicht beim Außenministerium, sondern beim Weißen Haus angesiedelt.

AFP

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