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Ryanair und Verdi einigen sich auf Eckpunkte für Tarifvertrag für Flugbegleiter

Der irische Billigflieger Ryanair und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi haben im Streit um einen Tarifvertrag für Flugbegleiter eine Einigung erzielt.

Ryainair-Beschäftigte protestieren

Ryainair-Beschäftigte protestieren

Der irische Billigflieger Ryanair und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi haben im Streit um einen Tarifvertrag für Flugbegleiter eine Einigung erzielt. Verdi teilte am Donnerstag mit, es gebe eine "Vorvereinbarung zu einem Tarifvertrag". Einer Verdi-Sprecherin zufolge vereinbarten die Tarifparteien wichtige "Eckpunkte" wie die Anwendung von deutschem Arbeitsrecht, Verbesserungen der Arbeitsbedingungen und Gehaltserhöhungen sowohl für die festangestellten Kabinenbeschäftigten als auch für Leiharbeitnehmer.

Die Vereinbarung würde gegenwärtig mit den Verdi-Mitgliedern bei Ryanair diskutiert. Daher werde eine Entscheidung erst nach Befragung der Mitglieder am 13. November erfolgen. Mit der Vereinbarung könnten aber erstmals Absicherungen bei Versetzungen, Abfindungen und Wiedereinstellungen in einem Sozialplan geregelt werden. Problematisch ist laut Verdi nach wie vor, dass Ryanair keine Betriebsräte zulasse.

Ryanair hatte zuvor mitgeteilt, das Unternehmen habe einen Tarifvertrag und einen Sozialplan bereits unterzeichnet. Die Airline verhandelt seit fast einem Jahr mit Verdi über den ersten Tarifvertrag für die deutschen Beschäftigten.

AFP

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